Gemeinschaftspraxis Jens Niemann und Dr. medic. Irina Korsch · Fachärzte für Allgemeinmedizin

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Gemeinschaftspraxis Jens Niemann und Dr. medic. Irina Korsch · Fachärzte für Allgemeinmedizin
Jens Niemann, Dr. medic. Irina Korsch
Schillerstr. 41
31812 Bad Pyrmont

Tel.: (05281) 6 21 61 90
Fax: (05281) 6 21 61 99
E-Mail: gsp-ns@t-online.de

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08:00 bis 11:00 Uhr
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Donnerstag
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Freitag
08:00 bis 11:00 Uhr
15:00 bis 17:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Gesundheitsnews



Warum Kohlensäure nicht sauer macht
Fünf Gründe, Mineral- und Heilwässer mit Kohlensäure zu trinken

Kohlensäure schmeckt erfrischend und prickelt angenehm auf der Zunge. Doch es gibt noch mehr gute Gründe, Mineral- und Heilwässer mit Kohlensäure zu trinken.

Fünf Gründe, Mineral- und Heilwässer mit Kohlensäure zu trinken

1. Verbessert den Geschmack: Neben ihrem angenehm frischen Geschmack reinigt Kohlensäure auch die Geschmackspapillen und macht sie dadurch sensibler. Die Mundschleimhaut wird zudem besser durchblutet und die Speichelproduktion angeregt.

2. Sorgt für viele Mineralstoffe: Heilwässer mit viel natürlicher Kohlensäure sind meist sehr mineralstoffreich. Bei ihrer Entstehung tief in der Erde werden durch Kohlensäure besonders viele Mineralstoffe aus dem Gestein gelöst.

3. Regt sanft die Verdauung an: Kohlensäure dehnt den Magen leicht. Das kurbelt die Bewegung des Magens an und bringt die Nahrung zügiger voran. Zugleich fördert Kohlensäure die Durchblutung der Magenschleimhaut und sorgt dafür, dass mehr Verdauungssäfte gebildet werden.

4. Hilft beim Abnehmen: Eine Studie hat gezeigt, dass Menschen sich satter fühlen, wenn der Magen durch Kohlensäure leicht gedehnt wird. So aßen die Studienteilnehmer bei den Mahlzeiten weniger, wenn sie kohlensäurehaltiges Wasser getrunken hatten.

5. Gut bei Blasenentzündungen und Harnsteinen: Kohlensäurehaltige Heilwässer fördern die Ausscheidung des Harns und spülen die Harnwege. So können sie Harnsteinen und Harnwegsinfekten vorbeugen oder bei der Behandlung helfen.

Kohlensäure macht nicht sauer Kohlensäure trägt nicht zur Übersäuerung des Körpers bei. Auf den Säure-Basen-Haushalt wirkt sie neutral. Selbst bei Sodbrennen oder saurem Magen ist Kohlensäure nicht unbedingt ein Problem. Ein hydrogencarbonathaltiges Heilwasser kann hier überschüssige Säuren neutralisieren.

Kohlensäurehaltige Heilwässer wirken sanft Menschen reagieren unterschiedlich auf Kohlensäure. Wer von Kohlensäure aufstoßen muss, Magendrücken oder Blähungen bekommt, sollte kohlensäurereiches Wasser entweder schluckweise trinken oder zu einem stillen Wasser greifen. Tipp: Heilwässer enthalten in der Regel deutlich weniger Kohlensäure als klassischer Sprudel und wirken dadurch auf sanfte Weise.

29.09.2020 DGA | Quelle: Informationsbüro Heilwasser (openPR)

Was der Blick ins Auge verrät
Augenärzte finden nicht selten Hinweise auf Allgemeinerkrankungen

Die Augen erlauben wertvolle Einblicke in die Gesundheit eines Menschen. Allgemeinerkrankungen wirken sich oft auch hier aus – und so finden Augenärzte nicht selten bei einer Routineuntersuchung den ersten Hinweis auf eine Zuckerkrankheit oder auf Bluthochdruck. Darauf weist Dr. Ludger Wollring vom Pressereferat des Berufsverbands der Augenärzte hin.

Augenuntersuchungen sind in der Regel schonend und wenig belastend für die Patienten und die Ergebnisse liefern oft Hinweise auf Krankheiten, die man zunächst überhaupt nicht mit dem Auge in Verbindung bringt. So erlaubt der Blick auf die Hornhaut Rückschlüsse auf den Fettstoffwechsel. Ringförmige Fettablagerungen (Arcus lipoides) am Rand der Hornhaut beeinträchtigen das Sehvermögen nicht und sind bei Menschen im fortgeschrittenen Alter häufig. Doch wenn schon unter 50-Jährige solche Ablagerungen aufweisen, ist Vorsicht geboten – denn dann kann das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, erhöht sein. Fällt beim Blick auf die Hornhaut ein grünlicher bis bräunlicher Ring an ihrem Rand auf, dann ist das ein Hinweis auf einen Morbus Wilson. Das ist eine ererbte Stoffwechselstörung, bei der sich Kupfer im Körper ablagert und bei der unter anderem Leber und Nerven geschädigt werden. Mit frühzeitiger Therapie kann der Krankheitsverlauf meist gestoppt oder verlangsamt werden.

Besonders aufschlussreich ist die Untersuchung der Netzhaut im Augeninneren. Mit Hilfe des Augenspiegels können Augenärzte sich die Blutgefäße der Netzhaut genau anschauen. Ihr Zustand erlaubt es, die Gesundheit der Blutgefäße im gesamten Körper zu beurteilen. So finden sich hier Hinweise auf einen Bluthochdruck oder auf die Zuckerkrankheit. Unterstützt von Computeralgorithmen lassen sich Fotos der Netzhaut inzwischen sogar automatisiert auswerten. Diese oft als „künstliche Intelligenz“ bezeichnete Technik kann ein vielversprechendes neues Werkzeug für Augenärzte werden.

Für Untersuchungen der Netzhaut ist in den vergangenen Jahrzehnten die optische Kohärenztomographie (OCT) ein unverzichtbares Verfahren geworden. Mit ihrer Hilfe lassen sich hochauflösende Bilder der Netzhautschichten machen, wie sie sonst nur nach einer Biopsie unter dem Mikroskop sichtbar würden. Die so gewonnenen Befunde sind nicht nur für die Diagnose von Augenkrankheiten wertvoll. Bei der Multiplen Sklerose ist häufig auch der Sehnerv entzündet und OCT-Bilder helfen bei der Diagnose und bei Untersuchungen zur Kontrolle des Therapieerfolgs. Auch Krankheiten des zentralen Nervensystems wie Parkinson oder Alzheimer können möglicherweise mit diesem Verfahren erkannt und im Verlauf bewertet werden.

Aber auch bei anderen Krankheiten ist es sinnvoll, dass Augenärzte über die Grenzen ihres Fachs hinausschauen. Rheumatische Erkrankungen können auch zu Entzündungen der Aderhaut im Auge (Uveitis) führen. Bei diesen Autoimmunerkrankungen ist daher oft auch der fachkundige augenärztliche Rat gefragt, auch wenn die Behandlung zusammen mit Rheumatologen und anderen Fachärzten abgestimmt wird.

Und auch Virusinfektionen können die Augen in Mitleidenschaft ziehen. Aktuelles Beispiel ist das Corona-Virus, das nicht nur den Mund-Rachen-Raum und die Lunge betrifft, sondern auch eine Bindehautentzündung hervorrufen kann. Andere Viren, die das Auge schädigen können, sind Herpes-Viren, die eine das Sehvermögen bedrohende Hornhautentzündung auslösen können.

Können textile Gesichtsmasken die Übertragung von SARS-CoV-2 reduzieren?
Können textile Gesichtsmasken die Übertragung von SARS-CoV-2 reduzieren?

Nephrologen aus mehreren Erdteilen unter Leitung der kanadischen McMaster University und des schwedischen Karolinska Institutet haben sich mit der Frage beschäftigt, ob textile Stoffmasken vor der Übertragung von SARS-CoV-2 schützen können. Hierzu wurde eine weltweite Literaturrecherche durchgeführt.

Die Forschergruppe, zu der auch KfH-Mitarbeiter gehören, identifizierte 25 veröffentlichte Artikel, in denen die Filtrationseigenschaften von Tuchgewebe bzw. textilen Gesichtsmasken aus unterschiedlichen Materialien und in unterschiedlichen Ausführungen untersucht wurden. Da die Prüfung der Masken bzw. Textilien nicht einheitlich, sondern mit unterschiedlichen Methoden erfolgt war, gestaltete sich der Vergleich der Ergebnisse schwierig. Nur wenige der Studien folgten den bestehenden medizinischen Vorgaben für die Zertifizierung von persönlicher Schutzausrüstung für den Einsatz im Gesundheitswesen. Trotzdem zeigen die Ergebnisse den Forschern zufolge in überzeugender Weise, dass bestimmte Gesichtsmasken aus Tuchgewebe die Ausbreitung von Partikeln in die Umgebung des Trägers reduzieren und umgekehrt die eingeatmeten Partikel verringern. „Diese Evidenz dürfte mehr als ausreichend sein, um die Verwendung von textilen Gesichtsmasken zu empfehlen“, bestätigt Professor Dr. med. Johannes Mann, Ärztlicher Leiter und Nephrologe im KfH-Nierenzentrum München-Schwabing und International Scholar, Population Health Research Institute, McMaster University, Canada, und Mitglied der Forschergruppe, die Einschätzung seines Kollegen Juan Jesus Carrero. Er ist Professor für Epidemiologie am Department of Medical Epidemiology and Biostatistics des Karolinska Institutet und Korrespondenzautor der Studie. Diese Empfehlung deckt sich zudem mit den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Centers für Disease Control und Prevention (CDC) in den USA.
Baumwolle und Flanell in mehreren Lagen bieten den besten Schutz

Beim Vergleich verschiedenerer Textilien zeigen die Ergebnisse, dass Musselin (eine Baumwollart), Baumwolle und Flanell sowie Tücher aus drei bis vier Lagen mit einer Fadenzahl von mindestens 100 Fäden pro Zoll (40 Fäden pro cm) den besten Schutz bieten. So reduzierte beispielsweise eine traditionelle chirurgische Gesichtsmaske aus 4-lagigem Musselin die Kontamination der Luft im gleichen Maße wie medizinische Einweg-Gesichtsmasken, selbst für feine Partikel im Aerosolbereich.
Website gibt Tipps zur Anfertigung eigener Masken

Nahezu weltweit sind Gesichtsmasken derzeit Pflicht oder werden zur Eindämmung der Corona-Pandemie empfohlen. Viele Menschen haben aber keinen Zugang zu Einweggesichtsmasken oder medizinischen Gesichtsmasken. Auch kann durch das Tragen von medizinischen Gesichtsmasken die Versorgung des Personals im Gesundheitssystem oder von Risikogruppen gefährdet werden. „Deshalb haben wir eine Website entwickelt – www.clothmasks.ca – auf der wir Empfehlungen zur Anfertigung von textilen Gesichtsmasken zusammengestellt haben“, berichtet Professor Mann. Informationen, Abbildungen mit Schnittmustern für das Nähen mit der Hand sowie Waschanleitungen stehen in englischer Sprache zur Verfügung und werden aktuell in weitere Sprachen übersetzt.