Gemeinschaftspraxis Jens Niemann und Dr. medic. Irina Korsch · Fachärzte für Allgemeinmedizin

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Gemeinschaftspraxis Jens Niemann und Dr. medic. Irina Korsch · Fachärzte für Allgemeinmedizin
Jens Niemann, Dr. medic. Irina Korsch
Schillerstr. 41
31812 Bad Pyrmont

Tel.: (05281) 6 21 61 90
Fax: (05281) 6 21 61 99
E-Mail: gsp-ns@t-online.de

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15:00 bis 17:00 Uhr

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Gesundheitsnews



Gefährliche Entzündung der Herzinnenhaut (Endokarditis): Welche Patienten sind gefährdet und wie schützen sie sich?
Herzspezialist gibt Empfehlungen / Endokarditis-Ausweis für Patienten

Die infektiöse Endokarditis, eine bakterielle Entzündung der Herzinnenhaut, ist unbehandelt lebensbedrohlich. Der bevorzugte Ort der Entzündung sind die Herzklappen. Besonders anfällig für eine Endokarditis sind defekte und künstliche Herzklappen. Es kommt zu einer Auflagerung von Bakterien und kleinen Blutgerinnseln, die die Herzklappen im weiteren Verlauf zerstören. Wenn die Herzklappen nicht mehr schließen, wird das Herz überlastet und es kann den Körper nicht mehr ausreichend mit Blut versorgen (Infos unter www.herzstiftung.de/herzklappenerkrankung-somderband). Die akute Endokarditis kann sich innerhalb weniger Tage bis Wochen entwickeln und schreitet schnell voran. Nicht selten entwickelt sie sich jedoch schleichend über mehrere Wochen.

Wie kommt es zu einer infektiösen Endokarditis? „Die Gefahr besteht immer dann, wenn größere Mengen von Bakterien in den Blutstrom gelangen. Am häufigsten gelangen Bakterien aus der Mundhöhle und von infizierten Hautstellen ins Blut. Zu einer Einschwemmung größerer Mengen von Bakterien kommt es meist bei Eingriffen in der Mundhöhle oder an der bakteriell infizierten Haut“, erläutert Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Herzspezialist der Deutschen Herzstiftung. „Nicht selten sind auch infizierte Injektionskanülen, dauerhafte Venenkatheter und Implantate der Auslöser“, ergänzt der Kardiologe und Pharmakologe. Mit vorbeugenden Maßnahmen kann das Risiko der Bakterieneinschwemmung bzw. einer infektiösen Endokarditis deutlich vermindert werden. Zu diesen Maßnahmen gehören beispielsweise auf Haut- und Mundhygiene zu achten, Wunden gründlich zu desinfizieren, die konsequente Antibiotikatherapie nach ärztlicher Anordnung bei bestimmten bakteriellen Infektionen und der Verzicht auf Piercings und Tattoos. Diese Empfehlungen gelten für alle Menschen. Besonders wichtig sind sie für die Patienten, die ein erhöhtes Risiko haben. Tipps und weitere Empfehlungen sind zusammengefasst im Faltblatt „Ist Endokarditis vermeidbar?“, das über www.herzstiftung.de/Endokarditis-Prophylaxe.html bestellt werden kann.

Für wen ist eine vorbeugende Antibiotikabehandlung notwendig? Nur Hochrisikopatienten sollten vor bestimmten Eingriffen eine vorbeugende antibiotische Therapie erhalten. Dazu zählen Patienten mit künstlichen Herzklappen, Patienten nach Wiederherstellung von Klappen (Klappenrekonstruktion), Patienten, die mit einer kathetergestützten Klappentherapie (TAVI, MitraClip) behandelt wurden. Zu den Patienten mit hohem Risiko zählen auch diejenigen, die bereits in der Vergangenheit an einer infektiösen Endokarditis gelitten haben. Auch Menschen mit angeborenen Herzfehlern gehören zu den Hochrisikopatienten, wenn sie operiert oder mittels Kathetertechnik behandelt wurden.

Bei welchen Eingriffen vorbeugend behandeln? Grundsätzlich sollte die Behandlung mit Antibiotika für Hochrisikopatienten bei allen Eingriffen im Bereich der Mundhöhle erfolgen, bei denen Bakterien in den Blutstrom gelangen können. Zum Bespiel bei der Zahnreinigung, der Wurzelbehandlung, dem Zahnziehen und dem Einsatz von Implantaten. Eine Vorbeugung mit Antibiotika ist auch notwendig, wenn Infektionen im Bereich der Haut operativ behandelt werden.

Tipps: Der Ausweis zur Endokarditis-Prophylaxe und das Faltblatt „Ist Endokarditis vermeidbar?“ kann kostenlos bei der Deutschen Herzstiftung bestellt werden über www.herzstiftung.de/Endokarditis-Prophylaxe.html oder bestellung@herzstiftung.de (Stichwort: Endokarditis-Ausweis) und telefonisch unter 069 955128-400.

07.11.2019 DGA | Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V.

Schlafprobleme durch Zeitumstellung
Barmer gibt Tipps für erholsame Nächte

Laut aktuellen Barmer-Daten leiden rund 1,6 Millionen Erwerbstätige in Deutschland an Schlafstörungen. Für sie stellt die Zeitumstellung am 27. Oktober eine zusätzliche Belastung dar. Um drei Uhr nachts werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Zwar kann man dann theoretisch eine Stunde länger schlafen, allerdings kann dies den Schlafrhythmus von empfindlichen Menschen erheblich durcheinander bringen. Deshalb rät die Barmer, bei Schlafproblemen grundsätzlich auf einen geregelten Schlafrhythmus zu achten. „Zu einem guten Schlaf gehört, dass man nicht zu lange schläft und möglichst zur gleichen Zeit ins Bett geht und aufsteht. Wer Schlafstörungen hat, sollte außerdem auf einen Mittagsschlaf verzichten“, erklärt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer. Zudem solle das Schlafzimmer ein abdunkelbarer Wohlfühlraum möglichst ohne TV und andere digitale Geräte sein. Hielten die Schlafstörungen für längere Zeit an, solle man ärztlichen Rat einholen.
Im Alltag für einen guten Schlaf sorgen

Neben einem geregelten Schlafrhythmus und einer ruhigen, wohltemperierten Umgebung gehöre zu einer gesunden Schlafhygiene auch, auf tägliche Gewohnheiten zu achten. „Sich tagsüber ausreichend zu bewegen, wirkt sich positiv auf die Schlafqualität aus. Regelmäßige Pausen und Entspannung verringern zudem das Stressniveau“, so Marschall. Generell könnten Einschlafrituale wie ein Spaziergang am Abend, eine heiße Milch oder Tee, Tagebuch schreiben oder Meditation das Einschlafen erleichtern. Außerdem könnten Entspannungsübungen helfen.
Digitale Einschlafhilfe „Schlafenszeit“ der Barmer

Um die Entspannung beim Einschlafen zu unterstützen, biete die Barmer den Amazon Echo Skill und die GoogleHome Action „Schlafenszeit“ an. Die Nutzer könnten aus mehreren akustischen Einschlafhilfen wählen.

05.11.2019 DGA | Quelle: Barmer

Welt-Schlaganfalltag 2019 - Jeder Schritt zählt!
Präventionsexpertin Miriam Mashkoori rät zu mindestens 150 Minuten moderatem Sport wöchentlich.

Am 29. Oktober ist Welt-Schlaganfalltag. 70 Prozent aller Schlaganfälle wären vermeidbar, sagt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, insbesondere durch mehr Bewegung.

Pro Jahr erleiden 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Er ist noch immer die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter. Für mehr Prävention spricht, dass viele Schlaganfälle zu verhindern wären - durch ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung, Verzicht auf das Rauchen und regelmäßige Kontrolle der persönlichen Risikofaktoren.

"Jeder Schritt zählt!" lautet das Motto, das die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zum Welt-Schlaganfalltag 2019 ausgibt. Denn Bewegung dürfte wohl der wichtigste "Gesundmacher" sein. "Weil körperliche Aktivität nicht nur die Gefäße gesünder macht, sondern auch weitere Risikofaktoren für einen Schlaganfall wie Bluthochdruck, Diabetes, Depressionen und Übergewicht reduziert", erläutert Miriam Mashkoori, Präventionsexpertin der Deutschen Schlaganfall-Hilfe.

Das Motto "Jeder Schritt zählt!" soll deutlich machen: Es geht nicht um sportliche Spitzenleistungen. Für eine gute Schlaganfall-Prävention kann es zum Beispiel ausreichen, an fünf Tagen in der Woche 30 Minuten zu walken. "Wer 150 Minuten pro Woche moderaten Sport treibt, der macht schon sehr viel richtig. Das entspricht den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO", sagt Mashkoori.

Weltweit liegt das Risiko, in seinem Leben einen Schlaganfall zu erleiden, bei erschreckenden 25 Prozent. Das ist das Ergebnis der "Global Burden of Disease Study", die seit 1992 regelmäßig durch die WHO gemeinsam mit der Weltbank und der Harvard University durchgeführt wird.

Präventionskampagnen sind wenig erfolgsträchtig, wenn sie mit der Angst werben, statt Motivation zu schüren. Deshalb hat die Schlaganfall-Hilfe die Rechnung umgedreht und verkündet die gute Botschaft: "3 von 4 erleiden KEINEN Schlaganfall". Zum Welt-Schlaganfalltag gibt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe konkrete Handlungsempfehlungen, wie es gelingen kann, ein gesünderes Leben zu führen.

Mehr Informationen im Internetportal der Schlaganfall-Hilfe: www.schlaganfall-hilfe.de