Gemeinschaftspraxis Jens Niemann und Dr. medic. Irina Korsch · Fachärzte für Allgemeinmedizin

So erreichen Sie uns


Gemeinschaftspraxis Jens Niemann und Dr. medic. Irina Korsch · Fachärzte für Allgemeinmedizin
Jens Niemann, Dr. medic. Irina Korsch
Schillerstr. 41
31812 Bad Pyrmont

Tel.: (05281) 6 21 61 90
Fax: (05281) 6 21 61 99
E-Mail: gsp-ns@t-online.de

Mit Hilfe der Karte können Sie den Standort unserer Gemeinschaftspraxis Niemann und Dr. Korsch in Bad Pyrmont ausfindig machen und sich eine Wegbeschreibung zur Praxis anzeigen lassen.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Anfahrt und freuen uns auf Ihren Besuch.


Gemeinschaftspraxis Jens Niemann und Dr. medic. Irina Korsch · Fachärzte für Allgemeinmedizin

Jens Niemann, Dr. medic. Irina Korsch


Schillerstr. 41
31812 Bad Pyrmont
Tel.: (05281) 6 21 61 90
Fax: (05281) 6 21 61 99
E-Mail: gsp-ns@t-online.de


Schreiben Sie uns!



Alle Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.

Nachname*:
Vorname*:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail*:
Nachricht*:

Captcha - nicht lesbar? Klicken Sie auf das Bild
Bitte die Zeichen des Bildes eintragen*


Sprechzeiten



Montag
08:00 bis 11:00 Uhr
15:00 bis 19:00 Uhr

Dienstag
08:00 bis 11:00 Uhr
15:00 bis 17:00 Uhr

Mittwoch
08:00 bis 12:00 Uhr

Donnerstag
08:00 bis 11:00 Uhr
15:00 bis 17:00 Uhr

Freitag
08:00 bis 11:00 Uhr
15:00 bis 17:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Gesundheitsnews



In die Sauna mit krankem Herz: Was ist ratsam, was ist tabu?
Vorsicht wegen zusätzlicher Belastung für Herz und Kreislauf: Worauf man bei koronarer Herzkrankheit, Bluthochdruck, Herzschwäche oder Rhythmusstörungen vor und nach dem Saunagang achten sollte

Winterzeit ist für viele Menschen zugleich die Zeit, in die Sauna zu gehen, um sich zu entspannen und den Kreislauf in Schwung zu bringen. Auf diese Vorzüge eines Saunagangs wollen auch Patienten mit Bluthochdruck, Rhythmusstörungen, Herzkranzgefäßerkrankungen oder Herzschwäche nur ungerne verzichten. Allerdings müssen sie sich vorher fragen, ob und unter welchen Bedingungen ein Saunagang für sie ratsam ist. „Damit sich Herzpatienten nicht gefährden, sollten sie nach einer diagnostizierten Herzerkrankung unbedingt mit ihrem Kardiologen besprechen, ob und bei welchen Temperaturen sie saunieren können“, rät der Kardiologe und Herzstiftungs-Experte Dr. med. Vinzenz von Kageneck (www.herzstiftung.de). Egal wie kalt oder heiß es ist, der Mensch muss seine Körpertemperatur immer auf 37 Grad Celsius halten. Bei großer Hitze wärmt sich der Körper zu sehr auf, so dass die Wärme über die Haut und über vermehrtes Schwitzen wieder abgegeben werden muss. Das Blut nimmt die übermäßige Wärme aus dem Körper auf und transportiert sie zu den kleinen Hautgefäßen, die die Wärme an die Luft abführen. Je mehr Blut vom Herzen durch die Hautgefäße gepumpt wird, desto mehr Wärme kann der Körper abgeben. „Ein gesundes Herz bewältigt diese Mehrbelastung in der Regel problemlos. Ein krankes Herz dagegen kommt schneller an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit“, erläutert der Herzspezialist aus Hamburg.

Gefahr durch ruckartiges Abkühlen mit Schwalldusche oder im kalten Becken Bei einem Saunagang von 70 bis 80 Grad und einer Dauer von 15 bis 20 Minuten steigt die Temperatur auf der Haut um zirka zehn Grad und die Körperkerntemperatur um bis zu zwei Grad an. Das entspricht während eines Saunagangs der Körpertemperatur bei mittlerem bis höherem Fieber (bis 39 Grad). Durch den Temperaturanstieg erweitern sich die Blutgefäße deutlich, dabei sinkt zunächst der Blutdruck und die Pulsfrequenz steigt um anfangs 20 bis zu 50 Prozent bei Erreichen der maximalen Körperkerntemperatur. Auch kommt es zur Ausschüttung von Stresshormonen. Dadurch steigt die gesamte Herzleistung um zirka 80 Prozent. „Für alle Herzpatienten ist deshalb die plötzliche Abkühlung mit der Schwalldusche und im kalten Becken nach der Sauna absolutes Tabu“, warnt Kageneck. Denn durch das ruckartige Abkühlen ziehen sich alle maximal weitgestellten Blutgefäße im Haut- und Unterhautgewebe plötzlich zusammen und eine große Menge Blut wird in kürzester Zeit in das Körperzentrum verschoben. Dieses Volumen und der dabei massiv ansteigende Blutdruck belasten beim Abkühlen das Herz. „Patienten mit Herzschwäche, Herzkranzgefäßerkrankungen und Bluthochdruck würde das gefährden. Herzpatienten müssen sich daher nach Saunagängen langsam abkühlen, vorzugsweise durch Umhergehen in kühlen Räumen oder durch lauwarmes Duschen.“

KHK-Patienten: Sauna nur bei langsam ansteigenden Temperaturen Patienten mit Herzkranzgefäßerkrankungen (koronare Herzkrankheit, KHK) – mit oder ohne überstandenen Infarkt – sollten in einem Belastungs-EKG mindestens 75 Watt problemlos schaffen. Dabei sollte man den maximal erreichbaren Puls und den Trainingspuls feststellen können. „Für KHK-Patienten ist die Sauna kein Tabu. Sie sollten aber darauf achten, Saunagänge mit langsam ansteigenden Temperaturen und nur von kurzer Aufenthaltsdauer zu beginnen“, rät Kageneck und weist darauf hin, dass es ohne weiteres möglich sein sollte, während des Saunaganges immer wieder den Puls zu checken, um nicht zu lang über dem erlaubten Trainingspuls zu liegen. Patienten mit chronisch zu niedrigen Blutdruckwerten können auf Dauer bei Gewöhnung an den Saunabesuch durchaus davon profitieren. Anfangs kann allerdings für sie ein stark abfallender Blutdruck infolge der allgemeinen Gefäßerweiterung gefährlich werden. „Vor diesem Hintergrund asollte unbedingt auf weitere Maßnahmen mit gefäßerweiternder Wirkung wie Alkoholkonsum vor und nach einem Saunagang verzichtet werden“, warnt der Herzspezialist. (Infos zur KHK: www.herzstiftung.de/khk-sonderband.html). Sauna-Einsteiger mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten langsam beginnen und sich langsam steigern. Für den Anfang sind z. B. Dampfsaunen mit 45 und 60 Grad Celsius bei höherer Luftfeuchtigkeit ratsam. Auch die Verweildauer sollte zu Beginn nur etwa drei bis fünf Minuten betragen und bei guter Verträglichkeit langsam gesteigert werden.

Mit Herzschwäche in die Sauna: wie belastbar muss man sein? Für Patienten mit Herzschwäche und alle anderen Herzpatienten ist ein Saunagang eine Belastung für das Herz von zirka 50 Watt, was einem schnelleren Gehen entspricht. „Bei Herzschwäche sollte daher eine Belastbarkeit von 50 Watt – besser sind 75 Watt – vorhanden sein. Und Temperaturen von 60 bis 70 Grad sollten zumindest in einer langen Eingewöhnungsphase an die Sauna nicht überschritten werden.“ Insbesondere Patienten mit Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen sollten auf eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr während ihres Saunabesuchs achten. Beim Schwitzen werden unter anderem Elektrolyte (Körpersalze) ausgeschieden, die eine wesentliche Rolle für den Herzrhythmus spielen. Dieser Verlust muss Dr. Kageneck zufolge dringend ausgeglichen werden. Die beliebten Aufgüsse sind grundsätzlich für alle Herz-Kreislauf-Patienten tabu.

13.02.2020 DGA | Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V.

Handtücher: Ein Paradies für Keime
Handtücher werden oftmals viele Tage hintereinander benutzt. Dabei bietet die feuchte Umgebung einen optimalen Raum für Keime und Bakterien. Die AOK Hessen hat Tipps, wie es mit der Hygiene im Bad besser funktioniert.

Bakterien und Keime vermehren sich, gerade in feuchten Regionen, unglaublich schnell. Besonders vorsichtig sollten dabei Menschen sein, die unter Infektionen oder Pilzerkrankungen wie Fußpilz oder Blasenentzündungen leiden. Damit sich diese Bakterien nicht weiter vermehren, sollten für Gesicht, Füße und Intimzone getrennte Handtücher verwendet werden. Außerdem ist es empfehlenswert, die Handtücher häufig zu wechseln. Auch sollten für Gesicht und Haare unterschiedliche Handtücher verwendet werden, da sich Kopfhautfette am Handtuch ablagern können. Diese Fette dringen dann in die Hautporen ein und führen zu Talgstau, welcher sich durch unreine Haut zeigt und auch bei guter Gesichtspflege auftreten kann.

Aber auch wenn keine gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen, empfiehlt es sich, die Handtücher so häufig wie möglich auszutauschen und nach jeder Nutzung zum Trocknen aufzuhängen. Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die Handtücher Wasser gut aufsaugen, aber danach nicht durchnässt aufgehängt werden. Nasse Handtücher können zur vermehrten Schimmelbildung führen. Am besten geeignet ist eine Kombination aus Baumwolle und Polyester, da sie sowohl Wasser gut aufsaugen kann, als auch gute Trocknungseigenschaften besitzt.

Beim vermehrten Waschen und Handtuchwechsel gilt es allerdings abzuwägen: aus Sicht des Umweltschutzes ist es nicht nachhaltig, eine große Menge an Handtüchern zu nutzen und zu waschen. Hier ist der Mittelweg die richtigere Lösung.

11.02.2020 DGA | Quelle: AOK Hessen (gesundheit adhoc)

Vorsicht Zucker
Die sieben größten versteckten Zuckerfallen

Versteckter Zucker ist in vielen Lebensmitteln, in denen er kaum vermutet wird. Dadurch werden oft mehr weiße Kristalle in den Körper aufgenommen, als benötigt werden. Bei einem hohem Zuckerkonsum steigen die Risiken für viele Erkrankungen. Dennoch sind die weißen Kristalle sehr beliebt. Die AOK Hessen informiert über die sieben größten versteckten Zuckerfallen.

Es gibt viele verschiedene Arten von Zucker. Industriell hergestellter Haushaltszucker besteht aus Glukose und Fruktose (Saccharose). Auf vielen Lebensmittel-Zutatenlisten erscheinen für diesen Zucker jedoch oft natürlich klingende Namen wie Glukose-, Fruktose- oder Maltosesirup, Dextrose, Maltodextrin und natürliche Fruchtsüße. Durch diese Bezeichnungen erhalten die weißen Kristalle eine Tarnung und werden auf den ersten Blick oft nicht erkannt. Doch ein dauerhaft zu hoher Konsum kann höchst gesundheitsschädigend sein. Arterienverkalkung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2 sowie Gewichtszunahme und Karies gehören zu den größten Risiken. In der Lebensmittelindustrie wird Zucker jedoch weiterhin häufig eingesetzt. Er dient dort als Geschmacksverstärker sowie als Konservierungsmittel und ist zudem sehr preiswert.
Lebensmittel, die versteckten Zucker enthalten:

1. Rotkohl 77 Gramm Zucker stecken in einem 700-Gramm-Glas. Das sind umgerechnet ungefähr 25 Stück Würfelzucker. Grundsätzlich ist Rotkohl jedoch ein sehr gesundes Gemüse. Es enthält Vitamin C und B sowie Eisen und Kalzium und selbstzubereitet auch deutlich weniger Zucker.

2. Currywurst Die beliebte Wurst enthält 24 Gramm Zucker und ist eine kleine Kalorienbombe. Für den häufigen Verzehr ist sie nicht empfehlenswert. Daher sollte sie, bei einer ansonsten gesunden und ausgewogenen Ernährung, nur gelegentlich verzehrt werden.

3. Gewürzgurken Zwölf Gramm Zucker sind in einem Glas enthalten. Empfehlenswert sind eher frische Alternativen ohne Zucker, wie beispielsweise Paprika- oder Möhrensticks.

4. Krautsalat Aus dem Supermarkt enthält Krautsalat, auf eine Menge von nur 100 Gramm, satte 12 Gramm Zucker. Selbstzubereitet enthält er deutlich weniger Zucker.

5. Smoothies Die fertigen Supermarkt-Obstsäfte enthalten durchschnittlich 26 Gramm Zucker in 200 Millilitern. Das entspricht neun Zuckerwürfeln. Auch hier gilt, selbstzubereitet enthalten die Obstsäfte deutlich weniger Zucker.

6. Ketchup In 100 Gramm stecken schon 23 Gramm Zucker. In einer ganzen Flasche (750 Gramm) verstecken sich bis zu 61 Stück Würfelzucker. Als Alternative kann gut Senf verwendet werden. Dieser ist deutlich gesünder und enthält hochwertige Senfsamen.

7. Eistee Ganze 80 Gramm Zucker befinden sich in einem Liter. Eine gesunde und zuckerfreie Alternative kann beispielsweise Mineralwasser mit Zitronen- oder Himbeergeschmack sein.

06.02.2020 DGA | Quelle: AOK Hessen (gesundheit adhoc)